Katze trinktJeder Katzenhalter wünscht sich für seinen tierischen Freund ein möglichst langes Leben. Über die Ernährung kann der Besitzer auf die Gesundheit und somit auch auf die Lebensdauer des Stubentigers direkten Einfluss nehmen. Wir verraten, wie eine gesunde Ernährung für Katzen aller Altersgruppen aussieht.

Eines sei dabei schon einmal vorweg gesagt: Wie die Tipps rund um gesunde Katzenernährung von Futterhaus bereits andeuten, ist das, was der Katze am besten schmeckt, nicht zwangsläufig auch das gesündeste Futter. So würden etwa viele Katzen den ganzen Tag ausschließlich vom Lieblingsfutter naschen, wohingegen eine artgerechte Ernährung einen möglichst abwechslungsreichen Speiseplan vorsieht. Schließlich genießen die Fleischfresser auch in freier Wildbahn verschiedenste Kleintiere wie Kaninchen oder Vögel. Tiere wie diese können wir unseren Vierbeinern in der Regel nicht servieren. Was gehört also stattdessen auf einen gesunden und ausgewogenen Speiseplan?

Diese Nährstoffe brauchen unsere Stubentiger

Eine exakte Empfehlung, was und wie viel eine Katze fressen sollte, können wir nicht aussprechen. Wichtig ist nämlich vielmehr, welche Nährstoffe im Futter enthalten sind. Essenziell sind die folgenden Nährstoffe:

  • Kohlenhydrate: Sie dienen als Energiequelle, sollten jedoch nur einen kleinen Teil der Ernährung ausmachen. Besonders leicht verdaulich für unsere pelzigen Gefährten sind Kohlenhydrate, die in warmem Futter enthalten sind. Beliebt bei Katzen sind etwa gekochter Mais oder Reis.
  • Proteine: Sie sind für die Gesundheit der Katze und dabei vor allem für Knochen und Fell am wichtigsten, wobei sie tierischer Herkunft sein müssen. Pro Tag sollte eine Katze 4 bis 5 Gramm Proteine pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Um diesen Bedarf zu decken, sollte die tägliche Ernährung zu ca. 90 Prozent aus Fleisch oder Fisch bestehen.
  • Fett: Ein fast ebenso wichtiger Nahrungsbaustein sind Fette. Die Katze benötigt sie für ihren Stoffwechsel, wobei hochwertige Fettsäuren für sie besonders gesund sind. Experten sehen einen Fettanteil von ungefähr 9 Prozent als ideal an.

Lesen Sie hier, ob Sie Ihrer Katze besser Nass- oder Trockenfutter anbieten sollten und was Sie bei der Fütterung beachten müssen.

Weise Katze Istanbul

Besonderheiten bei der Ernährung von Babykatzen

Wie bei den Menschen benötigen auch die Kleinsten unter den Katzen eine spezielle Ernährung. Anbieter wie Futterhaus führen daher eigene Futtersorten für Kätzchen in ihrem Angebot, die besonders energie- und nährstoffreich und etwas feiner als herkömmliches Futter für erwachsene Stubentiger sind. So enthalten sie etwa doppelt so viel Kalzium und Phosphor – diese Stoffe sind maßgeblich am Aufbau der Knochen und Zähne beteiligt. Ein weiterer Nährstoff, der im Kätzchenfutter in größeren Mengen vorkommt, ist Taurin. Die Aminosäure beeinflusst die Entwicklung von Sehkraft, Herzfunktion und Nervensystem.

Nach der Geburt säugen Katzen ihre Babys übrigens bis zu 3 Monate lang. Im Notfall kann eine spezielle Katzenaufzuchtmilch, die der Besitzer mit der Flasche füttert, als Muttermilchersatz dienen. Etwa 3 bis 4 Wochen nach der Geburt können die süßen Fellknäuel dann auch andere Nahrung als Milch erhalten, wobei die Zufütterung immer langsam geschehen sollte und man am besten anfangs bei einem Futter bleibt. Besonders geeignet für die anfängliche Fütterung "richtiger" Nahrung sind breiartige Futtersorten.

Sobald die Kleinen geschlechtsreif sind, also etwa zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat, können Besitzer von Spezialnahrung auf Futter für erwachsene Katzen umsteigen.

Besonderheiten bei der Ernährung von Senioren

Sofern die Katze keine tierärztlich festgestellten Mangelerscheinungen hat, müssten Besitzer bei der Ernährung älterer Katzen eigentlich wenig beachten. Tatsächlich sind es die Stubentiger selbst, die im Seniorenalter nicht selten ihr Lieblingsfutter verschmähen. Um die Katze auch weiterhin mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, müssen sich die Besitzer oft allerhand Tricks einfallen lassen, welche die Katze wieder zum Fressen animieren. So mögen die wählerischen Senioren etwa häufig Futter dann lieber, wenn es bereits Zimmertemperatur hat und mehrmals täglich in kleineren Portionen gereicht wird.

Generell ist für Halter von älteren Schnurrern wissenswert, dass der Katzenmagen im fortgeschrittenen Alter langsamer arbeitet und empfindlicher ist. Ideal ist daher schonendes Spezialfutter, welches die Mieze leicht verdauen kann. Im Übrigen ist das spezielle Seniorenfutter etwas kalorienärmer als herkömmliche Futtersorten – schließlich sind die betagten Stubentiger auch längst nicht mehr so agil wie ihre jüngeren Artgenossen.

Finger weg – welches Futter für Katzen tabu ist

Gefährlich für Katzen kann nicht nur der Verzehr von Giftpflanzen, sondern auch von ganz normalen Lebensmitteln sein. Besser nicht vertilgen sollten sie folgende Lebensmittel:

  • Kuhmilch
  • zuckerhaltige Lebensmittel, insbesondere Schokolade
  • Zwiebelgewächse
  • Avocados
  • rohe Kartoffeln
  • rohes Schweinefleisch

Wichtig: Sollten Sie Ihre Katze im Urlaub fremdbetreuen lassen, so geben Sie unbedingt alle Informationen zur Fütterung weiter. Am besten erstellen Sie hierzu einen schriftlichen Fütterungsplan.