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Afrikanische Goldkatze (Profelis aurata)
Afrikanische Goldkatzen sind in den Regenwälder am Äquator zuhause. Ihr Verbreitungsgebiet umschließt sowohl Mangrovenwälder als auch alpine Gegenden
Die nachtaktiven Tiere verstecken sich tagsüber in Baumhöhlen oder in Baumkronen. Dort sind sie vor Feinden geschützt. Erst bei Einbruch der Nacht verlassen sie ihre Verstecke und gehen im Schutz der Dunkelheit auf die Jagd auf kleine Säugetiere, aber auch Vögel und Insekten. Durch ihr nachtaktives Verhalten ist über die Art bisher nur sehr wenig bekannt. Ihren Namen erhielten die Katzen aufgrund des goldfarbenen Tickings ihres Fells. |
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Die Falbkatze
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Falbkatze (Felis lybica) Die Felis Lybica ist genau genommen eine Unterart der Felis Silvestris (Wild-Waldkatze). Katzen gibt es schon seit ungefähr 30 Millionen Jahren. Wann sich die Waldkatze genau entwickelt hat, weiss man nicht genau. Wahrscheinlich hat die geographische Spaltung Afrikas von Eurasien und die klimatischen Unterschiede dieser Regionen auch die Trennung der verschiedenen Felis Silvestris-Typen bewirkt. Man nimmt an, das die Kleinkatzen ursprünglich in ganz Eurasien lebten, in der Eiszeit in südlichere Gefilde abwanderten, nach dem Abschmelzen der Gletscher aber wieder zurückkehrten. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch das dichte Fell der Felis Silvestris. Die Felis Lybica hat ein viel größeres Verbreitungsgebiet. Es reicht von Nordafrika bis in den nahen Osten, nur in den großen Sandwüsten oder Regenwälder findet man die Katze nicht. Aus Ausgrabungen und von Darstellungen in der Altägyptischen Kunst ist bekannt, dass die Wildkatze schon viele Jahrtausend neben und mit den Menschen lebt. Man nimmt daher an, dass die Katze zum Menschen kam und sich somit freiwillig domestiziert hat.
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Die Ginsterkatze
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Ginsterkatze (Genetta)
Diese Katzen gehören zur Familie der Schleichkatzen. Es gibt ca. zehn Unterarten und diese sind vorwiegend in Afrika und im südlichen Asien, teilweise jedoch auch im südlichen Teil Europas, zu finden.
Ginsterkatzen haben einen relativ langen Körper mit im Vergleich dazu kurzen Beinen. Sie sind etwa so groß wie eine gewöhnliche Hauskatze. Ihr Fell ist hellgrau oder sandfarben bis beige mit schwarzen länglichen Tupfen und Flecken. Der Kopf ist klein mit langgezogener spitz zulaufender Schnauze und großen, runden Ohren. Ihr Schwanz ist lang und mit schwarzen quer verlaufenden Ringeln besetzt.
Bei Ginsterkatzen handelt es sich um vorwiegend nachtaktive Tiere, die zudem eher Einzelgänger sind. Sie leben meist in Wäldern und Graslandschaften und verschlafen den größten Teil des Tages in hohlen Baumstämmen oder Felsenhöhlen. Die bevorzugte Nahrung besteht aus kleineren Beutetieren.
Die Paarungszeiten liegen bei Ginsterkatzen im Frühling und in den Sommermonaten. Eine trächtige Ginsterkatze bringt ihre Jungen nach etwa zweieinhalb Monaten zur Welt. Meist besteht ein Wurf aus zwei bis sechs Jungtieren.(TS)
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Die Rohrkatze
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Rohrkatze (Felis chaus) Man kennt diese Katze, von der es etwa neun Unterarten gibt, auch als „Sumpfluchs". Ihr Verbreitungsgebiet ist vorwiegend Asien. Ihren Namen verdankt sie ihrer Vorliebe für Seen- und Flussgebiete, Sümpfen und Auwäldern. Sie haben einen schlanken Körper mit langen Beinen, ihre Körperlänge kann bis zu 80 cm betragen. Der Schwanz ist im Vergleich zum Körper relativ kurz und schwarz geringelt. Ihr Kopf ist von dreieckiger Form mit einer langen spitzen Schnauze. Das Fell ist zumeist beige- bis sandfarben ohne allzu auffällig Zeichnungen. Die Ohren laufen spitz zu und haben – ähnlich wie beim Luchs, jedoch nicht so ausgeprägt, kleine Büscheln am Ende. Rohrkatzen jagen tags und nachts und sind eher Einzelgänger. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus kleinen Beutetieren wie Nagern oder Vögel.(TS)
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Die Sandkatze
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Sandkatze (Felis margarita) Die Bezeichnung „Felis margarita" soll auf General Margueritte zurückgehen, der um 1850 in Algerien stationiert war. Sie leben in Wüstengebieten und gehen vorwiegend nachts auf Beutefang. Tagsüber suchen sie vor der glühenden Hitze Schutz in Sandmulden. Sandkatzen kommen in vier Unterarten vor: In der Sahara (Felis m. margarita), Arabien, (Felis m. harrisoni), Zentral-Asien (Felis m. thinobia) und Pakistan (Felis m. scheffeli). Sandkatze sind in Größe und Statur normalen Hauskatzen ähnlich. Ein Unterschied sind die grossen Ohren, die seitlich am Kopf sitzen.
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Die Schwarzfusskatze
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Schwarzfusskatze (Felis nigripes) Lebensraum ist die südafrikanische Kalahari mit ihren offenen, sandig bis grasbewachsenen Landstrichen ohne nennenswerten Busch- oder Baumbestand. Die Tiere sind sehr scheu und vorwiegend nachtaktiv. Auf dem Speiseplan stehen in erster Linie Insekten, Spinnentiere und Vögel, aber auch kleine Säugetiere. Den Namen „Schwarzfusskatze" erhielt sie aufgrund ihrer schwarz gefärbten Fussballen.
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Der Serval
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Serval (Felis serval) Obwohl der Serval durch seine Größe und das ungewöhnliche Aussehen, das sehr einem Gepard ähnelt, fast wie eine Großkatze wirkt, gehört er zu den Kleinwildkatzen. Typisch sind die extrem langen Beine, der kleine Kopf mit den großen Ohren und der kurze Schwanz. Das Fell ist gelblich bis orange mit schwarzen Tupfen und einigen Streifen. Servale leben in Afrika, das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich hauptsächlich auf Savannen. Bevorzugte Beutetiere des Servals sind Nagetiere, Vögel, Eidechsen und Frösche, hin und wieder auch kleine Antilopen oder Fische. Der Serval wird seit mehreren Jahrzehnten in Gefangenschaft gezüchtet und kann, von Menschenhand aufgezogen, relativ zahm werden. Er bleibt jedoch eine Wildkatze und eignet sich daher nicht als Haustier. Für die Haltung sind spezielle Kenntnisse und Einrichtungen sowie in der Europäischen Union Genehmigungen erforderlich, da der Serval unter Artenschutz steht.
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